Baumfarne pflanzen

Baumfarne pflanzen

für ein exotisches und üppiges Beet!

Inhaltsverzeichnis

Geändert der 23. Oktober 2025  durch Alexandra 3 min.

Die Baumfarne verleihen dem Garten ein unglaublich exotisches Aussehen! Besonders elegant und imposant strukturieren sie die Beete und vermitteln ihnen dank ihres üppigen Laubs ein Gefühl von Frische. Sie wachsen langsam und bilden einen Stamm, der als Stipe bezeichnet wird und eine Höhe von etwa zehn Metern erreichen kann. In Wirklichkeit handelt es sich um ein aufrecht wachsendes Rhizom. An dessen Spitze tragen sie riesige Wedel, die häufig 2 Meter lang werden. Die aus Australien und Tasmanien stammende Dicksonia antarctica ist eine der winterhärtesten Arten und verträgt Temperaturen bis zu –8 °C. Wenn Sie jedoch nicht im Mittelmeerraum leben, empfiehlt es sich, sie vor Kälte zu schützen, indem Sie sie beispielsweise im Topf kultivieren und für den Winter in einen Wintergarten stellen. Entdecken Sie alle unsere Tipps für eine erfolgreiche Pflanzung von Baumfarnen in Ihrem Garten!

Frühling, Herbst Schwierigkeit

Wann pflanzt man einen Baumfarn?

Die ideale Zeit, um einen Baumfarn zu pflanzen, ist das Frühjahr, nach den letzten Frösten. Der Boden beginnt sich dann zu erwärmen und bietet günstige Bedingungen für die Wurzelbildung und das Anwachsen der Pflanze. In Regionen mit mildem Klima können Sie auch eine Pflanzung zu Beginn des Herbstes in Betracht ziehen, um die Restwärme des Bodens und die natürliche Feuchtigkeit zu nutzen. Vermeiden Sie Zeiten großer sommerlicher Hitze und die kalten Jahreszeiten, da Baumfarne empfindlich auf Hitzestress und Frost reagieren.

Wo sollte man Baumfarne pflanzen?

Baumfarne lieben feuchte und warme Standorte ohne direkte Sonne. Pflanzen Sie sie in den Halbschatten, an einen vor kalten und austrocknenden Winden geschützten Standort. Der Schlüssel zum erfolgreichen Anbau ist die Luftfeuchtigkeit: Sie sollte so hoch wie möglich sein, da sonst das Laub verbrennt.

Pflanzen Sie Ihren Baumfarn am Rand des Unterholzes, in der Nähe eines Hauses oder Gebäudes oder auf einer Terrasse mit nordwestlicher Ausrichtung. Achten Sie auf die bereits in der Umgebung vorhandenen Pflanzen, denn sie sind gute Indikatoren: Wenn dort Wildfarne, Brennnesseln und Fleißige Lieschen spontan wachsen, haben Sie den besten Standort gefunden!

Baumfarne lieben neutrale oder saure, humusreiche Böden und vertragen weder Staunässe noch stark kalkhaltige Böden. Der Boden sollte gut drainiert, aber stets frisch sein und im Sommer nicht austrocknen. Eine Mischung aus Gartenerde, Lauberde und gut verrottetem Kompost ist ideal. Eine organische Mulchschicht aus Pinienrinde, trockenen Farnen oder Laub hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu bewahren und die Wurzeln zu schützen.

Baumfarne pflanzen und kultivieren

Mit ihren beeindruckenden Ausmaßen verleihen Baumfarne dem Garten einen Hauch von Exotik!

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Wie pflanzt man sie?

So pflanzen Sie einen Baumfarn im Garten:

  1. Weichen Sie den Topf 10 Minuten lang in einer Schüssel mit Wasser ein.
  2. Heben Sie mit einer Schaufel oder einem Spaten ein Pflanzloch aus, das dreimal so tief und breit wie der Topf ist. Bei schwerem Boden geben Sie eine Schicht Kies oder Puzzolan auf den Grund des Pflanzlochs und mischen bei Bedarf jeweils 1/4 Torf und 1/4 Vermiculit unter Ihren Gartenboden.
  3. Nehmen Sie Ihren Baumfarn aus dem Topf und achten Sie darauf, das Laub nicht zu beschädigen. Dieser Arbeitsschritt sollte von zwei Personen durchgeführt werden: Während die erste Person den Baumfarn am Stamm festhält, klopft die zweite vorsichtig mit der Hand gegen den Topf, damit er sich löst. Schneiden Sie eventuell mit einer Gartenschere einige Wurzeln ab, die das Herausnehmen aus dem Topf behindern.
  4. Setzen Sie Ihre Pflanze in das Pflanzloch und achten Sie darauf, dass der Stamm gerade steht. Füllen Sie das Pflanzloch wieder mit Erde auf.
  5. Drücken Sie die Erde mit der Hand an und gießen Sie den Boden und den Stamm reichlich.

 

Wie pflegt man einen Baumfarn?

Der lebenswichtige Teil des Baumfarns befindet sich an der Spitze des Stammes, dort, wo die neuen Wedel austreiben. Daher ist es wichtig, diesen Bereich stets feucht zu halten, um das Überleben der Pflanze zu sichern.

  • Gießen : Bei heißem und trockenem Wetter gießen Sie die Stammspitze täglich mit kalkfreiem Wasser, vorzugsweise abends, um die Verdunstung zu begrenzen. Achten Sie außerdem darauf, den Boden frisch zu halten, ohne Staunässe zu verursachen. Sie können auch regelmäßig das Laub besprühen, um eine feuchte Atmosphäre zu schaffen.
  • Düngung : Geben Sie ein- bis zweimal pro Jahr, im Frühjahr und im Sommer, einen speziellen Flüssigdünger für Grünpflanzen. Verdünnen Sie ihn mit 50 % Wasser, um ein Verbrennen der Wurzeln zu vermeiden. Eine Gabe von gut verrottetem Kompost am Fuß der Pflanze kann den Boden ebenfalls auf natürliche Weise anreichern.
  • Winterschutz : Bei Temperaturen unter -7 °C ist es unerlässlich, die Pflanze zu schützen. Bedecken Sie die Stammspitze mit einem Wintervlies oder einem „Strohhut“, um die jungen Wedel zu schützen. Dieser Schutz ermöglicht es dem Baumfarn, kurze Zeit Temperaturen bis -12 °C zu überstehen. Sie können den Fuß der Pflanze außerdem großzügig mit Laub oder Rinde mulchen, um die Wurzeln vor Frost zu schützen.
  • Kultur im Topf : In Regionen mit strengen Wintern empfiehlt sich die Kultur in einem großen Topf. Stellen Sie den Baumfarn im Winter in einen Wintergarten, ein kaltes Gewächshaus oder einen hellen, frostfreien Raum. Reduzieren Sie während dieser Zeit die Wassergaben, halten Sie jedoch ein Mindestmaß an Feuchtigkeit aufrecht.

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