Kalmia kombinieren

Kalmia kombinieren

und sich freuen, ihn gepflanzt zu haben!

Inhaltsverzeichnis

Kalmia (Berglorbeer): Immergrüner Strauch für sauren, humusreichen Boden und Halbschatten. Blüte im Mai und Juni.

Schwierigkeit

Moorbeet:VEVENT

Kalmien sind Moorbeeterde-Sträucher wie Alpenrosen, Azaleen, Schattenglöckchen und viele weitere Pflanzen. Ihre Wurzeln breiten sich oberflächlich in die Breite aus. Daher sind sie stärker auf Feuchtigkeit angewiesen, da sie schneller austrocknen als Pflanzen, deren Wurzeln Wasser aus tieferen Bodenschichten holen. Sie bevorzugen daher Standorte ohne pralle Sonne, an denen der Boden meist kühler bleibt, humusreiches Unterholz sowie sauren, kalkfreien Boden. Ein Moorbeet muss diese Bedingungen also entweder von Natur aus erfüllen oder durch verschiedene Bodenverbesserer geschaffen werden.

Kalmien harmonieren daher gut mit Pflanzen, die ähnliche Ansprüche haben. In einem halbschattigen Moorbeet können Sie im Hintergrund eine Hydrangea aspera villosa ‘Anthony Bullivant’ pflanzen, die nach der Kalmie in Rosa und Mauve blüht, sowie eine Rhododendron edgeworthii mit rosafarbenem Farbspiel (winterhart bis -10 °C). Im Vordergrund steht eine kleinere Kalmie, zum Beispiel die Sorte ‘Tofka’, kombiniert etwa mit Azalea canescens, die vor dem Laubaustrieb blassrosa blüht. Darunter entfaltet ein Daphne transatlantica ‘Pink Fragrance’ im Vordergrund sechs Monate lang eine üppige Blüte! Zudem duften diese Pflanze, die Azalee und die Alpenrose. Einige Zwiebeln der Atlantischen Hasenglöckchen begleiten und beleben die Pflanzung.

Berglorbeer

Im Uhrzeigersinn: Hydrangea aspera villosa ‘Anthony Bullivant’, Rhododendron edgeworthii, Kalmia latifolia ‘Tofka’, Azalea canescens, Daphne transatlantica ‘Pink Fragrance’

Für Terrasse oder Balkon

Auf einer Terrasse oder einem Balkon mit mineralischem Umfeld ist es sinnvoll, die Kalmie mit Pflanzen und üppigem Grün zu umgeben, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Im Topf steht sie am besten an einem östlichen oder nordwestlichen Standort, damit sie während der heißesten Stunden keine Sonne abbekommt. Bei stärkerer Sonneneinstrahlung muss sie unbedingt durch ein Dach, eine Mauer oder größere Pflanzen beschattet werden.

Mit Topfpflanzen können Sie für jede Pflanze ein passendes Substrat zusammenstellen; Sie müssen also nicht ausschließlich Moorbeeterde-Pflanzen kombinieren. Sie müssen jedoch unbedingt berücksichtigen, wie viel Sonne jede Pflanze an ihrem Standort erhält, und prüfen, ob dies für sie geeignet ist. Achten Sie auch auf die Winterhärte, da eine Pflanze im Topf frostempfindlicher ist als eine ausgepflanzte. Wählen Sie außerdem vorzugsweise Pflanzen mit geringem Wasserbedarf, da sie im Topf stärker von Ihren Wassergaben abhängig sind. Die Kalmie benötigt Wasser, möglichst Regenwasser. Idealerweise gilt dies nicht für alle Pflanzen auf Balkon oder Terrasse.

Umgeben Sie eine klein bleibende Kalmie im Topf wie Kalmia latifolia ‘Bull’s Eye’ mit Nandina domestica ‘Twilight’, Purpurglöckchen wie ‘Berry Smoothie’, dem Gras Phaenosperma globosa, einem Farn wie Polystichum makinoi, einer Begonie ‘Garden Angel Blush’ sowie Glechoma hederacea ‘Dappled Light’ mit überhängendem Laub. Denken Sie auch an Großblättriges Kaukasusvergissmeinnicht und den Storchschnabel ‘Rozanne’, neben anderen Pflanzen.

Berglorbeer

Nandina domestica ‘Twilight’, Phaenosperma globosa, Kalmia latifolia ‘Bull’s Eye’, Poystichum makinoi, Begonia ‘Garden Angel Blush’, Glechoma hederacea ‘Dappled Light’, Heuchera ‘Berry Smoothie’

Frühlingsszene in Rosatönen

Für ein Beet mit maximaler Wirkung können Sie die Blütezeiten entweder nicht staffeln, sondern auf die Spätfrühlingsblüte des Berglorbeers abstimmen oder sie nur leicht über einen begrenzten Zeitraum im Frühjahr verteilen. Das ist durchaus möglich mit Alpenrosen, Kamelien und Azaleen – Moorbeetpflanzen par excellence, von denen zahlreiche Arten und Sorten zwischen April und Juni blühen.

Hier zeigt sich eine sehr frühlingshafte Pflanzung in zarten Rosatönen – eine leuchtende Farbe für den Halbschatten. Eine Glockige Prachtglocke, ein wunderschöner, wenig bekannter Strauch mit kleinen Maiglöckchenblüten, errötet neben einer kleinblütigen Azalea japonica ‘Kirin’, einer Feld-Kamelie ‘Sweet Jane’ und einer weiteren Berglorbeer-Art neben Kalmia latifolia, von der alle Sorten abstammen: Kalmia polifolia mit fröhlichen, leuchtend rosafarbenen Blüten. Begleitet werden sie von einer hübschen Heide mit goldgelbem Laub und dunkelrosafarbenen Blüten, Erica darleyensis ‘Eva Gold‘.

laurier des montagnes

Enkianthus campanulatus, Azalea japonica ‘Kirin’, Feld-Kamelie ‘Sweet Jane’, Erica darleyensis ‘Eva Gold’ und Kalmia polifolia

Im weißen Garten

Weiß blühende Berglorbeer-Sorten wirken noch zarter als andere Sorten. Diese Farbe verstärkt diesen Charakterzug. Außerdem sind die Blüten weißer Berglorbeere oft nur leicht rosa oder rot punktiert oder gezeichnet. Ein weiß blühender Berglorbeer passt hervorragend in einen weißen Garten oder eine weiße Pflanzung im Halbschatten, wo weiße Blüten besonders gut zur Geltung kommen – kombiniert mit üppigeren weißen Blüten oder Pflanzen mit anderem dekorativem Charakter.

Pflanzen Sie einen weißen Berglorbeer mit einer Skimmia japonica ‘Kew White’, einem großen Pieris japonica ‘Mountain Fire’, einer Heide Erica darleyensis ‘White Perfection’, einer Japanischen Azalee Azalea japonica ‘Palestrina’, einem Cornus canadensis als Bodendecker und unserem Berglorbeer, hier Kalmia latifolia ‘Peppermint’, dessen Blüten deutlich gezeichnet sind.

Berglorbeer

Skimmia japonica ‘Kew White’, Pieris japonica ‘Mountain Fire’, Erica darleyensis ‘White Perfection’, Azalea ‘Palestrina’, Cornus canadensis, Kalmia latifolia ‘Peppermint’ (© Stervinou)

Purpurbeet

Die Blüten der Berglorbeer können sehr dunkel sein: purpur bei ‘Latchmin’, schokoladenbraun bei ‘Tad’ und dunkelrot bei ‘Heart’s Desire’. Diese kräftigen, tiefen Farben lassen sich vielfältig mit Pflanzen für frischen, schattigen, oft sauren oder neutralen, kalkfreien Boden kombinieren.

Hier steht ein Kalmia latifolia ‘Latchmin’ neben einem Fächer-Ahorn ‘Trompenburg’ mit fein geschlitzten Blättern in Rot- bis Purpurtönen und einer Hydrangea aspera villosa ‘Velvet & Lace’ mit violetten, lila und malvenfarbenen Blütenständen ab Juli. Begleitet werden sie von einem schönen Daphne mezereum var.rubra, der im Spätwinter blüht. Zwiebeln der Schatten-Schachblume, also Fritillaria camschatcensis, wachsen zu Füßen der Sträucher und blühen gleichzeitig mit dem Berglorbeer. Auch Christrosen bieten eine große Auswahl an Kultivaren in kräftigen, leuchtenden Farben.

laurier des montagnes

Acer japonica ‘Trompenburg’, Daphne mezereum var.rubra, Hydrangea aspera villosa ‘Velvet & Lace’, Kalmia latifolia ‘Latchmin’, Fritillaria camschatcensis

Im frischen Steingarten mit üppigem Blattschmuck

Da Kalmia unbedingt einen sehr gut durchlässigen Boden benötigt, ist ein frischer, schattiger Steingarten der ideale Standort. Als kleiner Strauch lässt er sich problemlos ausschließlich mit Stauden kombinieren, die ihn je nach Wahl eines 60 cm hohen Kleinkultivars oder eines der größeren, im ausgewachsenen Zustand 2 m hohen Kultivare nur wenig überragen. Auch drei Pflanzen derselben Sorte können für eine schöne Gruppenwirkung zusammengepflanzt werden.

Pflanzen Sie Kalmia zum Beispiel mit Farnen und Funkien. Wenn Sie sich mehr Blüten wünschen, können Sie einen höheren Strauch wie Cornus kousa daneben setzen. Er bringt die Silhouette eines kleinen Baumes und eine bezaubernde Blüte mit, deren dekorative Wirkung sich deutlich von der des Kalmia unterscheidet. Hier sehen Sie Kalmia latifolia ‘Tad’ mit Amerikanischem Straußenfarn oder Matteuccia struthiopteris, weiß panaschierten Funkien wie ‘Emily Dickinson’ und gelb panaschierter Hosta sieboldiana ‘Frances Willliams’. Ein Cornus kousa var. chinensis überragt die gesamte Pflanzung.

Berglorbeer

Cornus kousa var. chinensis, Kalmia latifolia ‘Tad’, Hosta sieboldiana ‘Frances Willliams’, Matteuccia struthiopteris, Hosta ‘Emily Dickinson’

Isoliert, unter großen Bäumen oder am Unterholzrand

Berglorbeer: Als isolierter Strauch unter großen Bäumen lenkt er zur Blüte alle Blicke auf sich. Immergrünes, dekoratives Laub wie bei der Alpenrose.

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